
Die häufigsten Ursachen für Muskelverletzungen sind: mangelndes Aufwärmen vor dem Training, unzureichende Fitness, Flüssigkeitsmangel, Fehlhaltungen oder auch eine schlechte Sportausrüstung. Meistens sind die Wadenmuskulatur, die Oberarmmuskulatur oder die Brustmuskeln und Beinstrecker von Muskelverletzungen betroffen.
Was Ihre Muskeln lieben
Die Mediziner unterscheiden drei Gruppen von Muskelverletzungen:
- Muskelüberlastungen: Das sind Muskelkater, Muskelkrampf, Muskelverhärtung und Muskelzerrung.
Muskelüberlastungen heilen in der Regel unkompliziert aus. Bei Schmerzen können Sie in der Apotheke nach Mitteln zur Linderung und Heilung fragen. - Muskelverletzungen: Das können Prellungen, Faser- oder Muskelbündelriss sein.
Bei diesen Muskelverletzungen kann es zur Narbenbildung im Muskel kommen. Die Gefahr einer erneuten Verletzung steigt, daher ist eine ärztliche Überwachung des Heilungsprozesses sinnvoll. - Schwere Muskelverletzungen: Hierzu zählt zum Beispiel der Muskelriss.
Bei schweren Muskelverletzungen kann sogar eine Operation sinnvoll sein, wenn sonst eine schwere Funktionseinschränkung zu befürchten bleibt. Während der Genesungszeit kann die Belastbarkeit vermindert oder gänzlich unmöglich sein.
Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sollten Sie Ihre Muskeln zuerst richtig gut ernähren. Muskeln brauchen viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Dann steigt ihre Leistungsfähigkeit und das wiederum vermindert das Verletzungsrisiko.
Am besten können Sie Ihren Muskeln Kraft und Energie spenden, indem Sie Kohlenhydrate essen, die langsam verdaut werden und somit über einen langen Zeitraum dem Körper Energie geben. Das sind vor allem Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, -nudeln und -reis. Aber auch Obst und Gemüse sollte täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. Als gute Fettlieferanten dienen Ihnen pflanzliche Öle, da sie viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, die für den Körper besser sind als die tierischen einfach gesättigten Fettsäuren. Zuletzt benötigen Sie noch gute Eiweißlieferanten wie Fisch, Hartkäse, Joghurt oder ein gutes Brot.
Wenn Sie viel trainieren und dabei auch viel schwitzen, brauchen Ihre Muskeln mehr Magnesium, Kalzium, Kalium und Eisen. Essen Sie daher besonders viel Obst und Nüsse, darin sind diese Spurenelemente enthalten.
Das Wichtigste aber ist: Planen Sie vor dem Sport auch die Zeit für ein gutes Aufwärmtraining mit ein, denn die meisten Verletzungen resultieren aus einem „Kaltstart“. Und übernehmen Sie sich anfangs nicht. Auch wenn Sie sich während des Trainings sehr gut fühlen, bleiben Sie bei Ihrem vorgenommenen Ziel.
Wenn Sie aus einer Laune heraus mehr machen, können Ihre Muskeln Ihnen das später übel nehmen. Und achten Sie darauf, vor, während und nach dem Training genug zu trinken.
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