Vorsorge

Hodenkrebs zählt mit jährlich knapp 5.000 Erkrankten in Deutschland zu den selteneren Tumoren. Die meisten Patienten sind zwischen 25 und 45 Jahren alt, und damit ist er unter jüngeren Männern die häufigste Krebsart.

Hodenkrebs-Vorsorge: Selbstvorsorge so gut wie bei keinem anderen Tumor

Die gute Nachricht: Der Hoden ist selbst für einen Laien extrem gut abtastbar. Fachleute empfehlen daher regelmäßige Selbstuntersuchungen bereits ein- bis zweimal pro Monat ab der Pubertät. Am einfachsten ist es, den Hoden in entspannter Position unter der Dusche oder in der Badewanne mit den Fingern abzutasten. Er sollte sich rund, prall und elastisch anfühlen und keine Verhärtungen aufweisen.

Aber nicht jede Veränderung muss auch gleich ein Tumor sein, denn Veränderungen am Hoden können auch auf andere Krankheiten hinweisen. Nur ein Urologe kann den Verdacht abklären und die genaue Diagnose stellen. Dennoch ist zügiges Handeln angesagt, wenn Sie eine Veränderung ertasten - vor allem wegen der Gefahr von Metastasen. Denn der Hodentumor gehört zu den am schnellsten wachsenden Krebsarten.

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