Nachtkerze

Die Nachtkerze ist eine hochwachsende Pflanze, die wie eine Kerze in den Himmel ragt und erst am Abend ihre gelben Blütenkelche für Nachtfalter öffnet. Schon die Hopi-Indianer behandelten mit der Nachtkerze Infektionen, Frauenleiden, Rückenschmerzen und Schlangenbisse. Aber die Nachtkerze kann noch viel mehr. Das liegt an ihrem hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure, besser bekannt als Omega-6-Fettsäure. Diese Substanz ist wichtig für fast alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper.

Heilkräuter: Nachtkerze

Besonders gut hilft Nachtkerzenöl bei Neurodermitis. Es verbessert den Hautzustand langfristig und lindert Juckreiz und Schmerzen.

Ebenso hilft es gut gegen trockene Haut, die Gamma-Linolensäure verbessert die Feuchtigkeit und die Geschmeidigkeit der Haut.

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben die ungesättigten Fettsäuren einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Ihre gerinnungshemmende Wirkung kann vor Herzinfarkt und Thrombose schützen. Zudem soll das Nachtkerzenöl eine blutdrucksenkende Wirkung haben.

Beim Prämenstruellen Syndrom kann das Nachtkerzenöl positiv den Hormonhaushalt beeinflussen, was wiederum Beschwerden wie Brustspannen, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen lindern kann.

Das Nachtkerzenöl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen. Nachtkerzenöl-Präparate bekommen Sie in der Apotheke.

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