Er ist und bleibt umstritten: der PSA-Test in der Krebsdiagnose beim Mann! Für die einen ist er nicht mehr wegzudenken als Marker und eine segensreiche Entwicklung. Für die anderen zu ungenau und ein Verstärker all dessen, was Männer bisher davon abgehalten hat, zur Vorsorge-Untersuchung gegen Prostatakrebs zu gehen.
Zu oft Fehlalarm in der Prostatakrebs-Diagnose beim Mann?
Das Problem ist: Der erhöhte PSA-Wert weist auf einen Prostatakrebs hin, der aber gar nicht vorhanden sein muss. Denn von den Teilnehmern einer finnischen Studie die dreimal im Abstand von vier Jahren an einer Untersuchung teilnahmen, wurde bei 12,5 Prozent ein Fehlalarm ausgelöst.
Und schlimmer noch: Bei mehr als der Hälfte aller Männer, bei denen bereits einmal ein falsches positives Ergebnis für Prostatakrebs mitgeteilt wurde, wurde auch ein zweites Mal falsch befundet. Mit dem unerwünschten Effekt, dass zwischen einem Viertel und einem Drittel der falsch befundeten Männer keiner mehr von diesem Test etwas wissen wollte.
